Oper und Chanson
Für manche ist Maria Callas unumstritten und ungefragt die größte Operndiva aller Zeiten. Für mache Kritiker steht aber nicht ihre Stimme, sondern ihre vollendete Technik beim Singen im Vordergrund. Fakt ist aber, dass Maria Callas als Opernsängerin Unglaubliches geleistet hat, indem sie, wie Ingeborg Bachmann sagte, die Musik der Jahrhunderte transparent machte, sie so interpretierte, dass der Zuhörer beim Hören einfloss in die Zeit. Natürlich ist Talent bei Opernsängerinnen nur ein Teil des Erfolges. Disziplin und harte Arbeit sind der Rest, wie der aktuelle Hype um die Russin Anna Netrebko, die ein Gesangsstudium am renommierten Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg absolvierte, zeigt. International hat sie fast keinen der renommiertesten Preise ausgelassen. Vom Russischen Staatspreis, über den Echo, den Bambi und die Goldene Feder - Anna Netrebko hat sie - mit ihrer Stimme - alle in der Hand.
Non, je ne regrette rien, ist eine Textzeile aus einem der bekanntesten Chansons von Edith Piaf und könnte gleichzeitig die Überschrift über ihr von Skandalen, Erfolgen und gesundheitlichen Problemen geprägtes Leben sein. Beim Chanson wird der Text betont, die Melodie ist einfach gehalten und wird von vielen Akkorden unterstützt. Vor allen Dingen für Schlager- und Kabarettlieder wurde das moderne Chanson vielfach verwendet. Die Piaf war eine Meisterin dieses Genres, die Bühne war ihr Leben und selbst eine schwere Krebserkrankung konnte sie nicht vom Auftreten abhalten. Lale Andersen, die mit Lili Marleen, dem von Soldaten aller Nationen im Zeiten Weltkrieg wieder und wieder gesungenen traurigen Schlager erfolgreich war, war ebenso Chanson besessen wie die Piaf. Ihre Weltberühmtheit durch das Chanson rettete sie sogar vor dem Konzentrationslager. Neben der Versessenheit auf den Gesang hat die Schauspielerin Hildegard Knef mit anderen Chansonsängerinnen auch den Hang zur Extravaganz und Kapriziosität gemeinsam. Vielleicht sind diese Charaktereigenschaften auch ein Muss, um leidenschaftlich, gefühlvoll und mit dem Hauch eines herrischen Untertons singen zu können: "Für mich soll's rote Rosen regnen".
Taufkerzen sind häufig künstlerisch verziert. Meist findet sich ein Kreuz, es sind aber auch Zitate oder Schriftzüge anderer Art möglich. Auch Bilder oder ähnliches sind denkbar, daneben können heutzutage Taufkerzen auch modern gestaltet werden. Wie die traditionelle Taufkerze ist auch die moderne Taufkerze ein Symbol der Christenheit und ihr Licht soll den Weg des Täuflings erhellen. Die Kerze wird daher auch auf verschiedenen Ornamenten aufgebracht, die im Christentum wurzeln.